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Viele Gläubige haben einen guten Anfang gemacht. Sie haben den Herrn Jesus als ihren Herrn und Heiland angenommen und in ihren Herzen brannte das Feuer der erste Liebe. Irgendwann wurde diese Feuer aber weniger, so wenig, das es nur noch eine kleine Flamme war und dann sind sie im Glauben stecken geblieben. Sie haben z.B. ihr Gebetsleben vernachlässigt oder der Besuch der Gemeindestunden war ihnen kein Bedürfnis mehr sondern nur noch ein "Muß" oder vielleicht nahm der Alltag zu viel Zeit in ihrem Leben ein (Beruf, Kariere, Hobbys, Veranstaltungen, Sport, sonstige Verpflichtungen). Die Gefahr die dabei besteht ist, das man sich langsam und unbewusst der Sünde öffnet. Wenn weltliche Dinge die Oberhand in unserem Leben erlangen, stehen wir vermehrt in der Gefahr zu sündigen. Ein Anzeichen dafür könnte zum Beispiel sein, das man sich schämt den Glauben vor anderen Menschen zu bekennen oder danach zu leben. 

Wie kommt es dazu? Ein Hauptgrund dafür ist das Versäumen der täglichen Nahrungsaufnahme aus dem Wort Gottes. Viel zu oft vergessen wir, das auch unser innerer Mensch (unsere Seele) seine tägliche Nahrung benötigt. Bei all der Flut an geistigem Fastfood und unbekömmlichen Müll aus den Medien der in unsere Seele einströmt, ist es besonders wichtig, das wir auf unsere geistige Nahrung achten, das sie niemals zu kurz kommt. Achtet man nur mäßig oder kaum darauf, so verkümmert man innerlich mehr und mehr und unsere Seele nimmt Schaden. Das Steckenbleiben führt zur Fruchtlosigkeit! Der Herr Jesus sagt in Johannes 15,16: "... ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt..." Das Steckenbleiben verschließt dir deinen Mund. Du verlierst die Freudigkeit zum Gebet. Du verlierst aber auch den Mut andere Seelen für Jesus zu gewinnen. Darum, lass die erste Liebe in deinem Herzen neu in dir wach werden. Die geisterfüllten Zeugen des Herrn Jesus sagten in Apostelgeschichte 4, 20: "Denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben!" Du kannst nur dann für deinen Heiland und Retter Frucht bringen, wenn du in einer innigen Beziehung zu ihm stehst. Dein Wandel muss in Ordnung sein. Deine Selbstprüfung muss gründlich sein. Ein Bruch mit allem, was den Herrn verunehrt, ist unbedingt notwendig. Der erster Schritt heißt: „Tue Buße!“ Du selbst wirst dadurch gesegnet werden. Lass die Wirkungen des Heiligen Geistes bei dir viel mehr in die Tiefe gehen. Räume alles aus deinem Leben, was dem Herrn nicht gefällt. Ist das etwa zu hart für dich? Dann begrabe deine Empfindlichkeit und dein Beleidigtsein. Diese Dinge kommen aus dem alten „Ich“. Denke daran, dass du mit Christus gestorben bist. Darum lege den alten Menschen ab. Du darfst da nicht stecken bleiben, sonst entziehst du dir selbst den inneren Reichtum.

 

Das Steckenbleiben führt zur Mutlosigkeit! Du stehst vor Schwierigkeiten und vor Problemen? Warum wagst du es nicht endlich, im Glauben und im Vertrauen auf den Herrn, diese Glaubenshindernisse anzupacken? Und zwar im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist. In 2. Samuel 22, 29-30 ruft David aus: "Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht; denn mit dir kann ich gegen Kriegsvolk anrennen, mit meinem Gott über die Mauer springen." Diese Mauer, die sich immer wieder so mächtig und furchterregend vor dir aufbaut, kannst du nur im Glauben überwinden. Sei gewiss und denke darüber nach! Wenn Menschen dir Leid zufügen, dann lass dich bitte dadurch nicht niederdrücken. Frage lieber den Herrn, was er dir zu sagen hat. Was auch immer uns Not bereitet, es sollte uns zum Herrn treiben. Hast du eine Bürde, so wälze sie auf die Allmacht des Herrn. Sie mag dich niederdrücken, aber wenn der Herr sie nimmt, so wird er sich nichts daraus machen. Und wenn du nach seinem Willen berufen bist, sie doch zu tragen, so will er dich stärken. Sie wird auf dir liegen und doch nicht auf dir. Du wirst darunter so aufrecht gehalten werden, dass die Bürde dir ein Vorrecht sein wird. Bringe also den Herrn in die Sache hinein, und du wirst aufrecht unter dem stehen, was dich sonst niederbeugt. „Wirf deine Anliegen auf den Herrn, der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.“ (Psalm 55, 23) Wundere dich auch nicht, wenn die Welt dich hasst. Die Welt liebt die Halbherzigen. Die Welt hasst aber die mutigen Zeugen Jesu. Darum sagt der Herr Jesus: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt" (Johannes 15, 18 - 19). Auch dir ruft der Herr das Wort aus Jeremia 30, 11 zu: "Denn ich bin mit dir, spricht der HERR, um dich zu erretten!" Dass der Herr mit dir ist, sollte dir genügen.

 

Lass dich aus deinem Steckenbleiben endlich herausholen! Vielleicht sagst du dir selbst: "Nein, so darf es mit mir nicht weitergehen." Bist du stecken geblieben, hast du dich in irgendetwas verrannt? Oder bist du in irgendeine Sünde verwickelt und kannst nicht los? Dann rate ich dir: Such dir einen stillen Platz. Beuge deine Knie vor dem Herrn Jesus und bringe im Gebet vor ihm alles in Ordnung. Ich rufe dir das Wort aus Jakobus 4, 10 zu: "Demütiget euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen." Bereue und bedaure das, was dem Herrn bei dir nicht gefällt. Und sei gewiss: Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht rein von aller Sünde! Du musst aber deinem Heiland deine Sünden bekennen, sodass ein Neues bei dir werden kann. Dies ist der Tag, an dem der Herr sich dir neu offenbaren will. Dies ist die Stunde, wo der Herr dir näher kommen will. Dies ist der Augenblick, wo er deine Schwierigkeiten in seine Hand nehmen will. Der Herr Jesus sagt dir: "Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!" Ja, führe wieder ein Leben, das dem Herrn Freude bereitet. Brich mit der Sünde. Bekenne IHN in deiner Umgebung. Gewinne auch du von dieser Stunde an Menschen für unseren Herrn! Dann wird viel Freude im Himmel sein. Und auch in deinem Herzen. Der Herr Jesus segne deinen Neuanfang!


"Darum, wie der Heilige Geist spricht: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung, am Tag der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke 40 Jahre lang. Darum wurde ich zornig über jenes Geschlecht und sprach: Immer gehen sie in ihrem Herzen in die Irre, und sie haben meine Wege nicht erkannt, so dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«

Habt Acht, ihr Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen! Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!

Denn wir haben Anteil an Christus bekommen, wenn wir die anfängliche Zuversicht bis ans Ende standhaft festhalten, solange gesagt wird: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung«.

Denn einige lehnten sich auf, als sie es hörten, aber nicht alle, die durch Mose aus Ägypten ausgezogen waren. Über wen war er aber 40 Jahre lang zornig? Waren es nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen? Welchen schwor er aber, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die sich weigerten zu glauben? Und wir sehen, dass sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens."  (Hebräer 3,7-19)