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In diesem Bibeltext werden uns zwei grundlegende Wahrheiten aufgezeigt.

1. Sie wurden ausgebrochen durch den Unglauben! Israel war das von Gott erwählte Volk, und dies gilt heute noch (Röm. 11, 2), auch wenn im Augenblick die Nationen an der Reihe sind und Gott sich ein Eigentumsvolk aus allen Völkern herausruft. Trotzdem müssen wir einen Unterschied zwischen dem Volk Israel und dem einzelnen Israeliten machen. Wie mancher Israelit war stolz auf seine Zugehörigkeit zum Volk Gottes, rühmte sich seiner Beschneidung und hatte doch keine lebendige Glaubensbeziehung zu Gott; denn hätten sie wirklich an Gott geglaubt, dann hätten sie auch an Jesus geglaubt. So aber glaubten viele nicht, als ihnen Gott Seinen eingeborenen Sohn sandte, um sie zu erlösen, und wurden ausgebrochen durch den Unglauben. Das gilt aber auch für uns. Die Lehre, wer ein Eigentum Jesu geworden ist, könne unter keinen Umständen mehr verloren gehen, ist nicht biblisch. Wer nicht im Glauben verharrt, der kann auch heute ausgebrochen werden.

2. Du aber stehst durch den Glauben! Christentum existiert aus der Glaubensverbindung mit Jesus Christus. Wir stehen also durch den Glauben! Darum sollen wir vor allen Dingendarauf achten, dass es mit unserem Glauben an Jesus stimmt. Nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde, nicht unsere christlichen Aktivitäten, auch nicht unsere christliche Erkenntnis, ja nicht einmal die Glaubenserfahrungen der Vergangenheit sind Garant für das Erreichen des ewigen Ziels, sondern unser Glaube! Durch den lebendigen Glauben an Jesus und Sein vollbrachtes Opfer gelangen wir in die Lebensverbindung mit Ihm. Und nur wenn uns diese Lebensverbindung mit Jesus erhalten bleibt, sind wir in Sicherheit. Grundlage und Kraft wahren Christentums ist also lebendiger Glaube an den ewigen Gott und Seinen SohnJesus Christus, der in Werken der Gerechtigkeit und im Gehorsam gegen Gott seine Echtheit beweist!


"Nun sagst du aber: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. Ganz rech! Um ihres Unglaubens willen sind sie ausgebrochen worden; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, könnte es sonst geschehen, dass er auch dich nicht verschont." (Römer 11, 19-21)