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Glaube wirkt Glaube! Diese Lektion, die uns hier durch Abraham erteilt wird, müssen wir uns gut einprägen. Bei vielen Gotteskindern mangelt es nämlich an Glauben, weil sie nicht glauben. Abraham aber wurde im Glauben gestärkt, weil er glaubte. In seinem Trachten nach dem Sohn der Verheißung schaute er nicht auf den schon erstorbenen Leib seiner Frau, sondern er vertraute der göttlichen Zusage. Da stärkte Gott seinen Glauben. Dies ist ein göttliches Gesetz: wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben! Auch du besitzt ein gewisses Maß Glauben. Gott erwartet, dass du es einsetzt und damit auf Gott vertraust, dann wird Er dir den Glauben stärken und du wirst, wie Abraham, die Verheißung erlangen. Durch diese Glaubenserfahrung wird dein Glaube wiederum gestärkt, sodass er wächst und wächst. Sagst du aber: »Mein Glaube taugt nichts«, und blickst darum auf die Umstände anstatt auf Gott, dann wird dein Glaube nicht wachsen, sondern deine Zweifel werden sich mehren. Das heißt, dass du im Glauben ärmer wirst als zuvor. Gott ist ein weiser Lehrmeister, der uns Seine göttlichen Lektionen beibringen will. Eine davon ist: Gebrauche das, was, Gott dir bereits gegeben hat, dann wird Er dir Weiteres hinzufügen. Darum blicke nicht auf deinen geringen Glauben, sondern auf deinen großen Gott. Er ist größer als dein kleiner Glaube und wird ihn stärken und bestätigen, wenn du ihn einsetzt. Unser Glaube wächst nicht, wenn wir dabei stehen bleiben, den Mangel desselben zu beklagen; sondern wächst, wenn wir den Glauben, den wir besitzen, einsetzen und Gott ihn darum stärken und bestätigen kann. Das ist übrigens auch im natürlichen Bereich so. Glieder und Fähigkeiten, die man benützt, werden trainiert und erstarken, während solche, die man nicht benützt, verkümmern. Lass es dir darum nochmals zurufen: »Dein Glaube wird gestärkt und wächst, wenn du ihn einsetzt!«


"Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinem Leib in Betracht, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war; auch nicht den erstorbenen Mutterleib der Sara. Er zweifelte nicht an der Verheissung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass Er das, was Er verheissen hat, auch zu tun vermag."  (Römer 4, 19-21)
 
"Er (Abraham) zweifelte nicht an der Verheißung GOTTES durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er GOTT die Ehre gab und völlig überzeugt war, das ER das, was ER verheißen hat, auch zu tun vermag. Darum wurde es ihm als Gerechtigkeit angerechnet." (Römer 4,20-21)