Ernste Worte ruft uns hier der Apostel Paulus zu, und es sind besonders wichtige Worte für unsere Zeit! Lebte Paulus heute, dann würde man ihn sicher altmodisch, überspannt und überheblich nennen. Lässt er doch neben dem Evangelium, das er und die anderen Apostel verkündigten, nichts anderes gelten. Die Bibel kennt eben keinen Pluralismus der Wahrheit, sondern es gibt nur eine Wahrheit, und das ist die, die uns das Wort Gottes verkündigt. Welches Vorrecht ist es, diese absolute Wahrheit zu besitzen und unseren Glauben darauf gründen zu können! Die Meinungen der Menschen wechseln. Heute wird dies und morgen jenes als Wahrheit angepriesen. Schaut man aber etwas genauer hin, dann waren viele der neuen Erkenntnisse schon längst einmal da. Wie betrogen sind aber alle Menschen, die sich auf solche Menschenweisheiten oder Menschenreligionen verlassen. In der Stunde des Todes erzeigen sie sich als Selbstbetrug und unnütz. Wofür hat man dann gelebt? Wir aber müssen uns nicht an der Weisheit der Menschen orientieren, noch brauchen wir den Wechsel der Meinungen mitzumachen, sondern wir dürfen zu Gott in die Schule gehen, der die Wahrheit besitzt und uns aus Seinem Wort durch Seinen Heiligen Geist belehrt. Wer seinen Glauben darauf gründet, der braucht seine Meinung nicht immer wieder zu revidieren und muss sie am Ende auch nicht bereuen, sondern darf aus der göttlichen Wahrheit schöpfen, .die ihr: frei macht. Der Höchste ändert Seme Memung nicht, sonst wäre Er ja nicht allwissend! Du brauchst also die Wahrheit nicht mehr zu suchen. Sie liegt in Gott, und Er hat sie uns durch Seinen geliebten Sohn und durch Sein untrügliches Wort kundgetan. Dieses Wort ist absolut. Es wird nicht geändert, sondern es bleibt in Ewigkeit. Alles, was nicht mit dem Wort übereinstimmt, selbst wenn es von einem Engel aus dem Himmel geredet wäre, ist nicht von Gott und kann darum auch nicht Grundlage für unseren Glauben sein. Der Glaube orientiert sich am Wort! Hier erfährt er, was der Allmächtige will, wie Er ist und was Er uns verheißen hat! Mit dem Wort in der Hand schöpft der Glaube aus der Fülle Seiner Wahrheit!

In diesem Bibelwort wird uns ganz klar und unmissverständlich gesagt, das es nur ein Evangelium gibt. Jesus selbst sagt ebenfalls von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich:“ Hier wird also in aller Deutlichkeit gesagt, das es nur ein Evangelium, nur einen Weg, nur eine Wahrheit gibt und das Jesus der einzige Weg zu Gott ist. Das mag für viele sehr intolerant erscheinen und vielleicht sogar arrogant. Wie kann man so etwas behaupten, haben die anderen Religionen nicht auch etwas Recht und Wahrheit in dem was sie glauben und verkünden? Nun, wenn sie auf der gleichen Grundlage (dem Wort Gottes, der Bibel) gegründet sind dann ja. Leider ist dem nicht so, da gibt es solche Religionen, die völlig ohne Jesus und Gott auskommen, die ihre eigenen Götter haben. Da gibt es Religionen die zwar Gott haben aber Jesus nicht als seinen Sohn und einzigen Weg zu ihm anerkennen. Oder Religionen, die zwar Gott und Jesus haben, aber die noch diesen oder jenes zusätzlich haben. Die genannten Verse sagen uns ganz eindeutig, es gibt nur dieses eine Evangelium, die Bibel geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: „Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würde außer dem, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!" Es gibt so viele Konfessionen, die behaupten das sie das einzig wahre Evangelium (Glauben) haben, das führte natürlich in den vergangenen Jahrhunderten zu starken Spannungen zwischen den einzelnen Konfessionen. Diese Spannungen sollen nun mit Hilfe der Ökumene abgebaut werden. Ein Dialog der Religionen soll entstehen und Gemeinsamkeiten gefördert werden. Doch gibt es überhaupt Gemeinsamkeiten? Ich persönlich denke nicht. Es scheitert doch schon daran, das man die Irrtumslosigkeit der Bibel anzweifelt und sich damit jegliche Diskussionsgrundlage nimmt. Toleranz wird dabei immer wieder gefordert und großgeschrieben, doch so finde ich, ist Toleranz in Glaubensfragen fehl am Platz. Entweder ich glaube bedingungslos den Worten Gottes und seinen Verheißungen oder ich glaube es nicht und stütze mich auf menschliche Weisheiten und meinen Verstand. Einen Mittelweg, wie er durch die Ökumene und überhaupt durch alle menschlichen Anstrengungen angestrebt wird gibt es nicht. Daher sollten wir auch immer wieder unseren eigenen Standpunkt überdenken, stehen wir noch auf der Richtigen Seite oder verlieren wir langsam den sicheren Halt unter den Füßen oder haben wir uns schon mitreissen lassen? Die Lösung hierfür ist immer wieder das Gebet und das Lesen in der Bibel. Im Gebet können wir Gott um Weisheit und Erkenntnis bitten zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Durch das Lesen in der Bibel können wir genau prüfen, was das gute, wahre und einzige Evangelium ist und welches nicht.