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Darf man Gott einen Lügner nennen? "Aber nein!", wirst du ganz entrüstet antworten. Diese Antwort ist durchaus richtig, denn es ist geradezu ein Verbrechen, den einen Lügner zu nennen, der die Wahrheit ist und von dem wir in Titus I, 2 erfahren, dass Er nicht lügen kann. Trotzdem haben wir uns wohl schon alle dieser furchtbaren Sünde schuldig gemacht, dass wir Gott zum Lügner machten, weil wir Ihm nicht vertrauten. Ja, solche sind wir, die Gott durch ihren Unglauben zum Lügner machen und dem Teufel das Ohr leihen, der Gott unglaubwürdig machen mächte. Das hat er schon im Paradies getan, und wir wissen aus der Schrift, welch tragische Folgen es hatte, dass Eva auf den Versucher härte und Gott nicht glaubte. Eine Lektion, die wir alle in der Glaubensschule lernen müssen, ist, ehrlich gegen den himmlischen Vater und uns selbst zu werden. Je schneller wir das tun, desto schneller werden wir. das Glauben lernen. Es wäre sicher eine gute Ubung, wenn du dich bei allem, was du von Gott erbittest, einmal fragst, ob du es auch wirklich glaubst. Kannst du diese Frage nicht wirklich bejahen, dann solltest du dir schonungslos darüber klar werden, dass du jetzt Gott zum Lügner machst, was du ja sicher nicht willst! Automatisch aber wird dir dann klar, dass dir nur eins bleibt, nämlich Gottes Wort zu glauben und Gott durch Glauben zu ehren. Das Herz des Menschen ist von Natur aus unaufrichtig, und wir müssen darauf bedacht sein, die Befreiungvon dieser adamitischen Wesensart durch den Herrn zu erfahren. Mit dem Kopf und mit den Lippen bezeugen wir, dass Gottes Wort Wahrheit ist und der Herr nicht lügt, in der Praxis aber handeln wir so, als ob man sich auf den Allmächtigen nicht verlassen könne und Er nicht zu Seinem Wort stünde. Das ist aber doch ein Widerspruch, und viele von uns können Jahr und Tag mit solchem Widerspruch leben. Willst du nicht heute anfangen, wirklich dem Herrn zu vertrauen und Ihn durch Glauben zu ehren, anstatt Ihn durch dein Verhalten und deinen Unglauben zum Lügner zu machen?! Gottes Wort ist wahr, und der Heilige Israels lügt nicht! Lasst uns das im Glauben erfassen!

Es gibt zur Zeit so viele Veranstaltungen und Events um Menschen das Wort Gottes nahe zu bringen. Wir haben unzählige Möglichkeiten und eben so viele fantastische Ideen und technische Umsetzmöglichkeiten. Ich habe auch das Gefühl, das nie zuvor so viele Hefte, Traktate und Broschüren gedruckt und verteilt wurden wie heutzutage. Ist das nicht schön, das wir diese Möglichkeiten haben und diese für die Verbreitung der frohen Botschaft nutzen können?! Die Frage die sich mir dabei immer wieder stellt ist: „Hat Gott das überhaupt nötig?“ Für die Organisation und die Planung solcher Events wird eine Menge Zeit und Geld aufgewendet. Schaut man sich dann einige der Veranstaltungen an, kann man zum Ambiente, zur Gestaltung und auch zum Ablauf nichts negatives sagen. Doch schaut man sich den eigentlichen Teil der Veranstaltung, um den es ja eigentlich gehen sollte an (die Verkündigung des Evangeliums), kommt bei mir doch oft die Frage auf: „Ob man nicht auch ebensoviel Zeit wie für die Organisation der Veranstaltung auch in die Planung und Ausarbeitung der Themen hätte stecken sollen? Eine weitere Frage die ich mir auch immer wieder stelle ist: „Wieso unternehmen wir so viel von uns aus um den Menschen das Wort Gottes nahe zu bringen?“ Würde ein einfaches Zelt oder eine schlichte Stadthalle mit Stühlen und einer Kanzel nicht auch reichen? Muss es denn ein großes Programm sein, eine mega Bühnenshow, tolle Beleuchtungstechnik, Beamer und Soundanlage wie auf einem Konzert sein? Braucht man wirklich ein Bistro um die Leute noch ein paar Minuten zum bleiben zu bewegen? Wieso vertrauen wir nicht einfach auf Gott? Wir planen und organisieren so viel um ja nichts dem Zufall zu überlassen. Machen wir durch unser mangelndes Vertrauen auf Gott und seine Zusagen Ihn nicht auch ein stückweit zum Lügner?


"Wer aber den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat." (1. ]ohannes 5,10)