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Für einen echten Christen ist sein Glaube kostbarer als Gold. Ihn zu besitzen ist wahrer Reichtum. Doch sollen wir den Glauben nicht nur besitzen, sondern wir werden in diesem Bibelwort sogar aufgefordert, dafür zu kämpfen, also standhaft einzutreten. Schon im Urchristentum war der Glaube in Gefahr. Menschliche Gedanken, Verfälschungen und Irrtümer waren die Ursachen dafür. Das ist auch heute so. Alle, die sich Christen nennen, kommen mit der Bibel in der Hand und zitieren sie. Doch was hat man aus dem Wort Gottes gemacht. Der Buchstabe steht zwar noch, wenn auch mit allzu modernen Übersetzungen schon die Verfälschung beginnt, aber der Inhalt wird durch alle möglichen menschlichen Auslegungen oft total verwässert, entstellt und so seiner Kraft beraubt. Vieles, was unseren Vätern im Glauben wichtig war und wofür sie sogar Leiden und Tod auf sich nahmen, wird heute nicht mehr ernst genommen. Und so wird der Glaube Schritt für Schritt abgebaut, bis man schließlich nicht mehr merkt, dass zwischen dem Glauben eines Namenchristen und dem eines wiedergeborenen Menschen ein unüberbrückbarer Unterschied ist. Wäre es anders, dann könnten nicht bibelgläubige Gemeinden ökumenische Verbindung mit den offiziellen Kirchen suchen. Und eigentlich trifft der Begriff bibelgläubig für solche Gemeinden schon gar nicht mehr zu. Da wird es Zeit, dass die aufrichtigen Gotteskinder unser heutiges Wort ernst nehmen und wieder, wie unsere Väter, für den einmal überlieferten Glauben kämpfen. Zwar nicht mit fleischlichen Mitteln oder gar mit dem Schwert, auch nicht mit Kraftausdrücken, die eines Christen unwürdig sind, sondern mit den Waffen des Geistes, im Gebet und durch das Einstehen für die ganze Wahrheit! Die Wiedergeburt muss wieder klar gelehrt werden und ebenso die Taufe. Wir dürfen Grundwahrheiten der Schrift nicht bagatellisieren, sondern müssen sie wieder uneingeschränkt lehren und praktizieren, sonst werden wir vom Glauben abkommen. Auch die Heiligung und die Abkehr von der Sünde und Weltförmigkeit muss schonungslos und doch mit Liebe auf den Leuchter gestellt werden. Ebenso die biblische Gemeinde mit den Strukturen, wie sie im Urchristentum gültig waren! Lasst uns in dieser Zeit des Abfalls weder resignieren noch schlafen, sondern mutig für den biblischen Glauben einstehen! Lasst uns aber auch erkennen, dass dies in unserem eigenen Leben beginnen muss!


"Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, daß ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist."  (Judas, Vers 3)