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Die Rechtfertigung durch den Glauben.

Wenn wir fragen: ob wir durch den Glauben gerechtfertigt werden, so steht nach allem Vorhergegangenen außer Frage, dass der Glaube nicht als verdienstlicher Faktor in Betracht komme. Die Frage, die uns zur Beantwortung obliegt, ist – was Gott objektiv und ohne uns, χωρὶς νόμου, getan habe.

Und da sagt die Schrift: Gott hat durch Christum die Welt mit sich versöhnt (2. Kor. 5,19); Er hat Christum als einen Sühndeckel vor sich hingestellt (Röm. 3,25); Er hat uns alle unsere Sünden vergeben, und wir sind um seines Sohnes willen ihm angenehm, nicht aber wegen irgend welcher Qualitäten und auch nicht wegen unseres Glaubens (Vergl. Melanchthon, ep. ad Romanos v. J. 1556 in den Vorbemerkungen de iustificatione. Ferner opp. omnia, ed. Peucer, III, p. 973.).

Jede Einmischung des Glaubens oder irgend welcher Qualitäten würde das Problem fälschen und uns auf die Bahn des Pantheismus oder Dualismus drängen. Was bei der Rechtfertigung Neues anzumerken ist, das ist erstens die Stellung Gottes zu uns und zweitens unsere Stellung zu ihm: im Übrigen ist alles beim Alten geblieben und bleibt alles beim Alten, sowie wir von Gott ab- und auf den Menschen hinsehen.

Der hohe, einzigartige Zweck des göttlichen Gerichts, in dem der Erlöser als Bürge für die Menschen gestanden, bestand darin – Gott ein Mittel zu verschaffen, dass er den Sünder, welcher vor ihm flieht, die Kreatur, die doch einmal da ist, aber nicht mehr ist, wie sie sein soll, ohne Kränkung seiner Gerechtigkeit als Kind wieder annehmen könne. An dem Posten der Sünde soll nichts herabgemindert werden in dieser göttlichen Rechnung – die Schriftlehre gestattet solches nicht.

Gott stellt den Gottlosen vor sich, wenn er also richtet. Das Gesetz soll auch nicht wiederum in irgend einer Form hervorgeholt und als von dem Menschen zu erfüllen seine Ingerenz an irgend einem Punkte der Heilsordnung geltend machen dürfen. Von Satan ist kein Rechtsanspruch bei dieser Auseinandersetzung zu erheben – er hat allein die Früchte seiner Verführung zu pflücken und wird im Kampf mit Jesus sich derartig erschöpfen, dass er keine Macht mehr hat.

Aber der ganze Frevel der Sünde Adams und der einzigartigen Verschuldung soll darin zu Tage treten, und es soll andererseits die Geltung des Gesetzes Gottes dadurch laut und öffentlich proklamiert werden: dass der zweite Adam nicht umhin kann, wenn er anders Erlöser sein will, als den Zorn Gottes wider die Sünde anzuerkennen und sich darunter zu stellen und eben darin seinen Beruf zu finden und ihn bis zu Ende durchzuführen, dass er als der gehorsame Knecht Gottes tut, was Gott von ihm fordert, und leidet, was von den Sünder zu leiden war.

Sein Gegenbild ist Adam; an Adams Defizit ist der Wert des Werkes Christi zu messen. Der Ausfall dort fordert die Einbringung eines Neuen hier, bei Christus. Hinweggefallen war mit Adams Übertretung das Haupt, der Stammvater – der Einzige, der uns in legitimer Weise zum Wesen und Dasein verhelfen konnte und sollte. In Christo tritt ein zweiter Adam als Urheber eines Neuen, an die Spitze der Menschheit. Er tut solches aber nicht als der Gottmensch der Vermittlungstheologie sondern als der zweite Adam.

Die Befugnis dazu entnimmt der Erlöser aus seiner ewigen Gottheit. Diese jedoch zeigt ihre Allmacht sofort darin, dass sie ihre Strahlen einhält und der menschlichen Natur die primas partes überlässt. Der Erlöser ist des Weibes Same, Abrams Same, Davids Sohn.

Und in der von mir in der Dogmatik S. 335 ff. beschriebenen Weise bringt nun der Erlöser nach Phil. 2,5-9 die in Adam verlorene Schlacht wieder zum Stehen, und kämpft allein gegen den Zorn Gottes, Fleisch und Blut, Teufel und Tod, bis er in die verlorenen Positionen zurück; gelangt und von da bis zum Herzen Gottes, das zu erobern war, vordringt. Wir weisen für das Einzelne auf meine Dogmatik, besonders § 58 und 59. Und von nun an ist dies das erste und vornehmste Neue, von dem wir Meldung zu tun haben (Evangelium), dass Gott seitdem anders denkt über den Sünder, heiße er nun Adam, David oder so, wie wir heißen.

Die Kreatur, welche vor ihm steht im Gericht (d. h. in der Abschätzung, die der Schöpfer seinem nunmehr sündigen Geschöpf zu Teil werden lässt) wird Gott nicht umschaffen; das hieße das Objekt verändern, mit dem Er im Gericht zu tun hat. Er lässt sie so, wie sie ist; denn Schaffen wäre am Ende ein Leichtes für Gott.
 
Aber unter den gegebenen Verhältnissen die einzelnen Posten so anzusetzen und alles derartig zu ordnen, dass Gott sich nichts vergibt, wenn er Sünden erlässt, und dass doch zuletzt Alle zufrieden sind – das ist mehr als Qualitäten eingießen, oder den Glauben als neue Wurzel eines Zukunftsbaumes im Sünder setzen. Dazu gehört, dass die durch Adam eingenommene Lage wieder von Neuem in Besitz genommen werde von den Menschen. Mithin wird der Erlöser durch Gehorsam neu anfangen, was durch Adam schlecht zu Ende geführt war. Er wird dabei alle Aktiva und Passiva Adams übernehmen.
 
Die Aktiva sind, dass er in einem bestimmten Beruf (nicht als Allerweltsmensch oder Normalmensch oder als der Gottmensch der Vermittlungstheologen oder als kenotischer Christus oder bloßes rationalistisches Vorbild) von Anfang bis zum Ende desselben treu ausharre, bis Gott sagt, es sei genug.
 
Zugleich aber muss er die Passiva übernehmen. Was Gott an Adam als Forderungen ausstehen hat, also Erniedrigung, Verkennung (ecce homo), Verwerfung; dass man der Letzte ist und nicht der Erste; dass die Macht fehlt, wo sie strahlend hervortreten soll, oder dass sie erbeten sein will von oben – kurz alle jene Schwächezustände, in denen die Erniedrigung bis zum Tode sich offenbarte, endlich die Versuchungen und der Tod am Kreuz, worin sich die ganze Vermaledeiung über den Sohn des Menschen ergoss – alles das hat der Erlöser als Forderungen Gottes an den, der sich Menschensohn nennt, anerkannt und auf sich genommen.
 
Natürlich wurden die Feinde Gottes Mittel, um solche Forderungen einzutreiben – aber darum wurden sie dennoch Jesu zu leisten nicht erspart. Es floss der Schweiß wie Blutstropfen im Garten Gethsemane, und am Kreuz fühlte er sich von Allen verlassen – zuletzt von Gott. Dadurch aber ward Gott versöhnt mit uns – nicht contra, auch nicht praeter eius voluntatem, aber doch so, dass die voluntas divina nun einen Grund hatte, zur voluntas gratiosa zu werden und sich den Sündern zuzuwenden, immer aber so, dass nicht das, was am Kreuz geschah, eitel Spiegelfechterei war.
 
Dies geschieht dort, wo, wie bei Ritschl, der Mensch durch die Versöhnung nur zu einer veränderten Schätzung seines Verhältnisses zu Gott angeleitet wird, wogegen wir mit der Kirchenlehre sehr gewiss eine Umstimmung Gottes durch Christus zu Gunsten der Menschen statuieren müssen. Das zweite Neue, das in der Rechtfertigung anzumerken ist, ist die neue Stellung des Sünders zu Gott. Es ist ausgeschlossen, dass ihm vor oder bei der Rechtfertigung neue Qualitäten eingegossen werden; das ist römisch und Osiandrisch.
 
Also was geschieht denn, damit wir überhaupt vorwärts kommen? Sagen wir: nichts, so fallen Alle über uns her, wie einst Osiander und die Römischen solches unseren Vätern taten. Sagen wir: etwas, d. h. etwas Tatsächliches und Handgreifliches, etwas, was an Substanzveränderung erinnert, so sind wir häretisch in einem Hauptpunkt der Lehre. Das sola fide schließt solches aus, und diese fides wird nicht, kaum dass von ihr die Rede ist, alsbald zum Werk, oder zum Keim der guten Werke, oder zum Anfangspunkt eines in die Heiligung einlaufenden, oder in dieselbe überlaufenden Prozesses.

Wie steht es denn nun? Die Stellung des Sünders zu Gott ist geändert. Steht es aber noch einmal so, wie einst bei Adam – so dass wir nicht weiter gekommen sind, sondern nur wieder im Paradies stehen und von Neuem anfangen können? Steht es so, dass die Gnade nur wieder den neuen Anfang schafft, wie bei Adam, dass aber der Empfänger derselben nunmehr zu dieser Gnade Stellung nehmen muss, gleichwie einst Adam; mithin dass er die durch die Gnade empfangenen Gaben behalten oder verlieren kann, gleichwie es vormals bei Adam der Fall war? Nein, die Sache steht gar anders.

Adam hatte alles natürlicher Weise überkommen; er war so gut, so recht, so frohen Mutes, wie er nur sein konnte, und wie wir es nimmer werden können. Es ist aber alles anders in Christo! Es ist alles neu geworden; das Alte ist auch in diesem Punkt vergangen. Wir haben Tod und Sünde aus eigner Anschauung erfahren; wir haben die Unschuld nie gekannt; wir gingen auch nicht aus von dem Nullpunkt der geistigen Entwicklung der Menschen, sondern wir hatten von der Geburt an einen Schuldposten überkommen.

Gesetz und Gewissen hatten uns diese Tatsache lebendig erhalten – während unseres ganzen Lebens vermochten wir auf keinen Punkt hinzuweisen, wo wir absolut neu anfangen konnten. Seitdem unser Bewusstsein erwacht, haben wir der Gerechtigkeit aus dem Gesetz nachgestrebt, aber vergeblich! In der Rechtfertigung sind wir auch nicht etwa um eine neue Beurteilung unseres Verhältnisses zu Gott reicher – sondern dieses Verhältnisses selber ganz und voll durch den Glauben teilhaftig geworden.

Aber das alles ist da, und es ist doch nicht da! Es ist da im Glauben, und nicht da im Schauen. Und doch besteht darin allein grade unser Heil, dass es da ist; und es entsteht bei den Gerechtfertigten sofort ein gewaltiger Kampf, wenn das Bewusstsein, gerechtfertigt zu sein, nicht im Herzen ist. Und aus dem Gefühl des Mangels dieses Bewusstseins der Sündenvergebung entsteht ein immer wieder erneuertes Hinstreben nach dem Zentrum, wo Gott richtet im Blick auf das ἰλαστήριον, als welches er sich Jesum Christum in seinem Blute vorgestellt hat. (Röm. 3,25 f.) So allein kommt nun auch ein ruhiges Gewissen zu Stande.

Bei der durch das Gewissen vermittelten Selbstbeurteilung des Menschen würden wir stets Stöße erleiden, ja scheitern, wenn nicht das Wasser der Gnade uns über die immerdar vorhandenen Felsenriffe der Sünde hinwegführte. Eingegossene Qualitäten, eine bessere Willenssubstanz würde hier gar nicht nützen.

Denn hätten wir die Gnade abermals eingegossen erhalten als ursprüngliche Gesundheit, in der Form von Qualitäten oder Gaben (facultates – nicht χαρίσματα d. h. individuelle Begabung), so wäre alles wieder auf Kündigung und unter der Bedingung, dass wir mit diesen neuen schönen Sachen nun auch gut umgingen oder umzugehen lernten. Da riefe denn freilich unser Zustand dringend nach einer Kirche, die uns gängelte, uns mit ihren Sakramenten vorwärts brächte und die verlorenen Qualitäten ersetzte oder das flackernde Licht des Glaubens durch neues Öl wiederum ins Brennen brächte.

Wir kämen wieder „unter Gesetz“; es käme dahin, dass wir uns abermal fürchten müssten, und der Geist der Kindschaft, der freimütig ist, würde doch wieder in den Geist der Knechtschaft umgesetzt. Aber das ist ja grade das Neue in der Rechtfertigung: statt der aversio a Deo die conversio ad Deum; statt des Bewusstseins der Sünden kein Bewusstsein mehr; statt der Furcht Liebe zu Gott. Und wenn uns unser Herz verklagt – tritt die Gewissheit ein, dass Gott größer ist, als unser Herz und sich um unsere Sünden in der Weise nicht kümmert, dass sie ihm im Wege sein könnten dort, wo er vergeben will.

Daher der Christ also, wenn auch nicht von Sünden frei, so doch vom Gewissen (Bewusstsein) der Sünden befreit ist. Denn das ist das eigentlich Niederschmetternde – nicht dass wir Sünden haben (dies liegt uns als Erbteil Adams bis zum Tode auf), aber dass wir ein Bewusstsein davon haben, das uns bändigt, von Gott fernhält und wir nunmehr keinen Weg wissen, wo mit den Sünden zu bleiben, außer jenem, welchen das Gesetz uns vorschreibt – und dieser führt aus dem Tode zum Tode, nicht ἑκ πίστεωος εἰς πίστιν: Röm. 1,17.

Den letzteren Weg eröffnet uns allein die Rechtfertigung, der Blick auf Christus. Seitdem wir gerechtfertigt sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesum Christum, durch welchen wir ja den Zugang im Wege des Glaubens erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes (Röm. 5,1.2).

Seitdem wir gerechtfertigt sind, ist keine Verdammnis mehr für die, welche nun auch dabei beharren, d. h. die in Christo Jesu nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln (Röm. 8,1). Nach dem Fleisch wandeln, heißt aber in diesem Zusammenhang: nicht mehr unter Gesetz, wie selbst Adam im Paradies solches musste, sondern unter Gnade stehen.

Es heißt die apostolische Argumentation in Röm. 6 und 7 voll zu der seinigen machen; die Sünde – Sünde sein zu lassen, den Tod – Tod, das Gesetz – Gesetz; kurz alles an seinem Ort zu lassen, wo ihm seine Abfertigung in Christo zu Teil wird – und nicht mehr gelegentlich auch selbst wieder mit Sünde, Tod und Gesetz es aufnehmen zu wollen. Solches würde geschehen, wenn die Gnade Gottes in Christo nur den neuen Anfang des Lebens der Wiedergebornen setzte und nicht auch den Fortgang und Schluss.

Alsdann freilich wäre Raum gelassen für die selbständige Übernahme der Bedingungen des Gnadenbundes, die auch Coccejus, immer unter Berufung auf den Beistand der Gnade, übrig ließ. Alsdann wäre Raum gelassen für eine allmähliche sittliche Wiedergeburt, die der prinzipiellen Umschaffung nachfolgt.

Hier hätte die Ethik der neueren Theologen ihren Platz, die ja gewiss in ihrer Weise auch mit einem von der Gnade gegebenen fundus instructus als Voraussetzung rechnet – aber nun die Wiedergebornen auf die Ration des Gesetzes herabsetzt und kahle Frondienste fordert, wobei man am frühen Morgen den Abend ersehnt, – und das heißt dann Gnadenstand und Gnadenleben!

Das Gewissen hat keine Ruhe und jeder leise Stoß von der Sünde her, die ja trotz alledem in unseren Gliedern wohnt, würde das ganze Gebäude unserer Seligkeit wiederum in Frage stellen, ja in den Abgrund stürzen. Und sodann würden die Gewissenhafteren die Rückkehr zur Gnade möglichst schwer, die Laxen möglichst leicht machen (wie beides in der Kirche geschehen, vergl. den Streit der Pietisten mit den toten Orthodoxen).

Aber was ist das für ein Gnadenstand, der nach Belieben des Menschen eingegangen werden und dessen man unwiederbringlich verlustig gehen kann? Das ist die crambe recocta Roms, und dann nicht einmal mit den sakramentlichen Behelfen der römischen Kirche, durch die man, mit Hilfe Gottes, wieder obenauf kommt, wenn man nur zur Reue und Buße begnadigt und letztere ernstlich sind.

Es ist also eine absolut andere Basis, auf die sich die neueren ethischen Theologen stellen, wenn wir damit jene Basis vergleichen, auf der wir, als Evangelische, von Gottes und Rechts wegen stehen. Dort alles Unsicherheit, Frondienst (wenn auch das Stroh noch seitens der Gnade geliefert wird) und Gejagtheit des Gewissens – hier Sicherheit, Freiheit vom Gesetz und Ruhe des Gewissens. Dort einen Gott, der immerdar noch zu versöhnen ist, weil er nie völlig versöhnt wurde; hier ein in Ewigkeit versöhnter Gott.

Dort ein Hoherpriester, der immerdar neue Handlungen seitens des Christen fordert – hier ein Hoherpriester, der keine Ergänzung seines Werkes heischt; dort ein Hoherpriester, der es mit zu Vollendenden – hier ein solcher der es mit Vollendeten zu tun hat.

(dieser Abschnitt findet sich in: "Von der Rechtfertigung durch den Glauben. - Ein Beitrag zur Rettung des protestantischen Kardinaldogmas" von Dr. Eduard Böhl; o. ö. Professor an der evangelisch-theologischen Fakultät in Wien. 1890.)

Literaturempfehlung:  "Über den Biblischen und Kirchlichen Begriff der Anrechnung." Ein Beitrag zur Rechtfertigungslehre von Dr. th. Adolph Zahn


"Ein Same wird ihm dienen, wird dem Herrn als Geschlecht zugezählt werden. Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit verkündigen dem Volk, das geboren wird, dass er es vollbracht hat." (Psalm 22,31-32)

"Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist keine Falschheit ist!" (Psalm 32,2)

"Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, damit [es geschehe], wie geschrieben steht: »Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn!«" (1. Korinther 1,30-31)