default_mobilelogo

Gott Ummodeln - T.A. McMahon

Darum bist du, HERR Gott, auch so hoch erhaben; denn dir ist niemand gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben! - 2. Samuel 7,22

Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. - Johannes 17,3

Jeder Mann, jede Frau, und jedes Kind hat die Gelegenheit, die Ewigkeit mit Gott zu verbringen. Da schlackert man nur noch mit den Ohren! Man kann sich nichts vorstellen, was vielleicht aufregender und wunderbarer wäre. Auch hat dies nicht der Mensch erfunden. Von 1 Mose bis zum Buch der Offenbarung verkündet und erklärt die Schrift, wie das Wirklichkeit wird. Genau darum geht es in der Bibel.

Auf die einzige Weise, wie die Menschheit Ihn genau kennen kann, lernen wir in Gottes Offenbarung Seiner Selbst durch Sein Wort Seine Eigenschaften und Sein persönliches Wesen kennen. Ohne Seine Offenbarung bleiben uns nur die endlichen Spekulationen und Annahmen von Menschen über einen unendlichen Gott. Solch Raterei ist oft die Grundlage aller Weltreligionen. Ihre Gottheiten und ihre Glaubensansichten sind das Ergebnis der Vorstellungskraft der gefallenen Menschheit (mit der Hilfe gefallener Engel). Biblisches Christentum ist die einzige Ausnahme. Gott hat sich der Menschheit durch sehr präzisen Wortlaut bekannt gemacht. Ohne genaue Informationsquelle, die nur Gott Selbst zur Verfügung stellen konnte, und es auch tat, hätte die Menschheit bloß noch die Mythologie, und der größte Teil der Welt ist darin stecken geblieben.

Tragischerweise infiziert ein vergleichbarer Umstand jene, die behaupten, biblische Christen zu sein; sie rutschen in denselben Sumpf der Täuschung. Das ist einer der Gründe, warum so wenige Christen wirklich über die Ewigkeit begeistert sind und darüber, sie mit dem Herr zu verbringen. Sie haben dazu - oder zu Ihm - keine wirklich zuversichtliche Beziehung. Viele werden durch ihre Gedanken über Gott, die sie aus außerbiblischen Quellen beziehen, hin und her geworfen, vom neuesten christlichen Bestseller, über christliche Fernsehprogramme bis zu dem, was Oprah und ihre Gäste hervorgezaubert haben. Was über Gott berichtet wird ist üblicherweise gefällig (obgleich für das Fleisch), aber gibt selten Sein heiliges Wesen wahrheitsgetreu wieder. Wenn sie nicht entsprechend der Schrift wahr klingen, tragen sogar die gefälligsten Vorstellungen über Gott zu einer irreführenden und oberflächlichen Beziehung zu dem Einen bei, den wir in Wahrheit und mit unserem ganzen Herzen, Seele, Verstand und Kraft lieben sollen.

Johannes, der geliebte Apostel, sagt uns in seinem Brief, dass Gläubige Gott lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat (1 Johannes 4,19). Diese Liebe für Ihn begann mit einem grundlegenden Verständnis dessen, wer Er ist und was Er für uns getan hat. Als wir schließlich das einfache Evangelium verstanden und geglaubt haben (dass Gott uns so liebte, dass er Mensch wurde, um uns mit Sich durch Sein Leben, Seinen Tod und Seine Auferstehung zu versöhnen), hat uns Jesus gerettet. Er tat, was nur Gott tun konnte - Er verschaffte Errettung für die ganze Menschheit, indem er die unendliche Strafe für Sünde bezahlte, welche Gottes vollkommene Gerechtigkeit verlangte.

Bei unserer Neugeburt in Christus, welche den Anfang für die persönliche Beziehung jedes Gläubigen mit Ihm darstellt, gibt Er uns den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit, auf dass er in uns lebt, uns Sein Wort lehrt, und uns hilft, in der Erkenntnis Gottes unseres Retters zu wachsen. Das ist die einzige Weise, wie wir wirklich Jesus kennen und in unserer Beziehung zu Ihm reifen können. Alles, was von Gottes Weg, Ihn zu kennen, abweicht, ist eine Täuschung, die den schlüpfrigen Abhang zur Zerstörung hinabführt. In diesen Tagen von raschen Lösungen, wo man sofortiger Befriedigung nachrennt, und empirischer Katharsis, müssen wir Jesajas Rat hinsichtlich geistlicher Reife beachten: „Wem soll man Erkenntnis beibringen, wem die Botschaft erläutern? Denen, die von der Milch entwöhnt, von den Brüsten abgesetzt sind? Weil sie sagen: »Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift; Satzung auf Satzung, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig«" (Jesaja 28,9-10). Diese Vorschriften sind Gottes Anweisungen, Sein ganzer Ratschluss, der für Seine Kinder vollkommen hinreichend ist. Wie Petrus verkündete, „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum [Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend" (2 Petrus 1,3). Das ist Gottes Weg, Reife und Fruchtbarkeit bei Seinen Heiligen zu entwickeln (nicht zu erwähnen Vertrauen in Ihn und eine größere Liebe für Ihn!): „Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus" (2 Petrus 1,8).

Gottes Plan ist überhaupt nicht kompliziert. Was also ist das Problem? Jeder muss sich selbst diese Frage stellen, ob wir in der Tat Gottes Anweisungen nicht zu Herzen genommen haben oder absichtlich von ihnen abgewichen sind. Wie Jesaja erklärte, der Lern / Reifungsprozess ist ziemlich einfach („Vorschrift auf Vorschrift"), aber man muss lernen, was die Vorschriften sind und die Bereitschaft haben, sie auszuführen. Ich spreche zu meinem eigenen Herzen genauso wie zu dem eines jeden anderen, wenn es dazu kommt, ob ich dem entspreche, was Gott bei all diesem wünscht.

Dreißig Jahre lang, bevor ich Jesus als meinen Herrn und Heiland durch Glauben alleine annahm, hatte ich viele Ansichten über Ihn, die keinen Rückhalt in der Schrift hatten - und ihr sogar widersprachen. Manche der Vorstellungen kamen von den Nonnen und Priestern, die auf viele Weise ein wunderbarer Teil meines Lebens waren, als ich als Katholik aufwuchs, ob in der Grundschule, Privatschule oder der weiterführenden Schule. Was sie mir beibrachten, war weitgehend unbiblisch, einschließlich vieler Dinge, die noch nicht einmal als offizielles Kirchendogma anerkannt waren. Das herausragende Beispiel war der verbreitete Glaube, Jesus sei für alle praktischen und sogar ewigen Ziele von Seiner Mutter Maria abhängig. Ihre Stellung als Mater Dei, Mutter Gottes (wie uns gesagt wurde), machte sie zur nützlichsten Quelle, Gunst von Jesus zu erhalten. Das machte für mich und meine Jugendfreunde gewiss Sinn. Immerhin, welcher gute Sohn würde Seiner Mama irgendetwas abschlagen? Bildwerke von Christus als ein kleines Kind mit der Madonna fanden sich anscheinend überall bei den Katholiken, von klassischer Kunst und Statuen bis zu den vielen Erscheinungen Marias, welche ein Baby im Arm hielten - vom sechzehnten Jahrhundert bis hin zur Gegenwart, einschließlich Medugorje und Ägypten. Keiner, den ich kannte und der Heiligenbildchen von dem Baby Jesus von Prag, oder St. Antonius, oder St. Joseph mit dem Jesuskind im Arm gesammelt hatte (eine populäre Praxis von Katholiken meiner Generation), verschwendete einen Gedanken an die biblische Tatsache, dass Jesus in seinen frühen Dreißigern war, als Er in den Himmel auffuhr. Solche Dinge erzeugten einen liebenswerten Eindruck von Jesus, der aber insofern tödlich war, weil er von der Wahrheit über unseren allwissenden und allmächtigen, souveränen Gott abwich.

Die falschen katholischen Vorstellungen über Jesus (dass ein Stück Brot bei der Eucharistiefeier in Leib und Blut Jesu verwandelt wird, dass Er nicht die volle Strafe für unsere Sünden bezahlte, usw.) sind vielleicht für Evangelikale keine zu große Überraschung, denn die meisten wissen, dass die Kirche von Rom sich nicht streng an die Bibel hält. Sie hat die Heilige Überlieferung und das Heilige Magisterium hinzugefügt, durch welche die Bischöfe den Anspruch erheben, unfehlbar die Überlieferung und die Bibel auszulegen. Es ist aber tragisch, dass Evangelikale, welche früher die Bibel alleine als ihre Autorität in allen Dingen des Glaubens und der Praxis angesehen haben, sich bei ihrer Belehrung über geistliche Dinge in zunehmendem Maße außerbiblischen Quellen zuwenden. Das ist nicht ganz neu; populäre christliche Bücher haben die Bücher der Bibel in vielen so genannten Bibelstudien im ganzen Land verdrängt. Eine Vielzahl mag lieber die Einblicke von Beth Moore, John Eldredge und Max Lucado als die vom Heiligen Geist inspirierten Propheten der Schrift. Unglücklicherweise sind Ansichten von Menschen und mehr oder wenig subtiles Psychogeschwätz für den größten Teil des Christentums zu Orakelsprüchen der Weisheit geworden.

Seit Jahrzehnten haben Namenschristen aufgrund des Einflusses der Psychologie auf die Kirche psychotherapeutische Konzepte in die Weise, wie sie sich selbst sehen, integriert, was dem entgegensteht, was die Bibel über die Menschheit lehrt. Viele, wenn nicht die meisten Christen zum Beispiel halten die humanistischen Konzepte der Selbstachtung und Eigenliebe für im Einklang mit der Schrift, obwohl sie total in Gegensatz zum Wort Gottes stehen. Warum also werden diese Konzepte von Evangelikalen angenommen? Hauptsächlich weil Dr. James Dobson und eine Unmenge anderer, einflussreicher christlicher Psychologen sie unterstützen. Die Vorstellungen und pseudowissenschaftlichen Spekulationen von Menschen sind zum so genannten Leitlicht einer wachsenden Anzahl christlicher Familien geworden. Doch es gibt noch etwas Unheilvolleres als den Sauerteig, bei dem im Leben eines Christen Wege des Menschen mit Gottes Weg vermischt sind. Es läuft darauf hinaus, sein Gottesbild aus menschlicher Perspektive umzumodeln.

Wir alle haben von Zeit zu Zeit Gedanken über Gott gehabt, die nicht genau im Einklang mit dem stehen, was Er selbst in der Schrift verkündet hat, aber diese Erzeugung von Fehlinformation hat heute unter evangelikalen Christen ein beängstigendes Niveau erreicht. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich von den Gemeindewachstums- und Emerging Church Bewegungen bei ihren Bemühungen angekurbelt, angeblich unsere Kultur für Christus erreichen zu wollen. Christus und das Christentum wieder zu erfinden, um sie für die ungeretteten Massen akzeptabler zu machen, sind sowohl Methode wie Ziel. Es läuft darauf hinaus, Gott im Bilde des gefallenen Menschen neu zu erschaffen. So täuschend wie dieser Ansatz erscheinen mag, beim Versuch die Verlorenen zu erreichen, hat er erstaunlicherweise Millionen von Namenschristen in seinem Gespinst der Täuschung gefangen.

Obgleich viele Beispiele angeführt werden könnten, ist das populärste Vehikel dieser Taktik ein Roman, der die New York Times Bestsellerliste für mehr als 60 Wochen anführte. Er ist nun in 35 Sprachen verfügbar, und mehr als sieben Millionen Exemplare wurden verkauft. Ich meine das Buch Die Hütte (The Shack) von William Paul Young. Eine große Zahl von Leuten hat behauptet, dass dieses Buch ihr Leben verändert hat, indem es ihnen eine „neue und wunderbare Kenntnis von Gott gegeben hat, welche sie aus der Bibel nicht gewonnen hatten". Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Mann, Mack Philips, dessen kleine Tochter während des Familienurlaubs entführt wurde. Obgleich ihre Leiche nicht gefunden worden war, wurden Beweise, die auf ihren Mord hindeuten, in einer verlassenen Hütte in der Wildnis des östlichen Oregon entdeckt, daher der Titel.

Nach mehreren Jahren, die auf Mack und seine Familie gefühlsmäßig total verheerend wirkten (er nennt diese Zeit „Die Große Traurigkeit") findet er ein Briefchen in seinem Briefkasten, das ihn zurück in die Hütte einlädt. Das Briefchen ist unterschrieben mit „Papa", ein sehr vertraulicher und persönlicher Name, welchen Macks Gattin zärtlich für Gott verwendet. Mack geht besorgt auf die Einladung ein und begegnet der Gottheit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, auf eine Art und Weise, auf Wegen und in Erscheinungen, die sowohl unbiblisch wie auch bizarr sind. Gott der Vater erscheint als schablonenhafte, übergewichtige schwarze Frau, die dennoch Papa genannt wird. Sie ist von Zeit zu Zeit etwas ungehobelt, mag es, zu Funkmusik zu tanzen, und einige ihrer Dialoge lassen dich fragen, ob sie die dritte Klasse geschafft hat: „Nun, Mackenzie, steh nicht einfach dort und glotze mit offenem Mund, als ob deine Hosen voll sind"; „Nimm es leicht mit diesen Grünschnäbeln, junger Mann. Da kannst du Dünnpfiff bekommen, wenn du nicht aufpasst". Und wenn sie gefragt wird, ob es jemand auf der Welt gibt, den sie nicht besonders mag, antwortet sie, „Nein, ich habe keinen gefunden. Ich denke, so bin Ich einfach."

Das Buch mag eine freie Erfindung sein, Gott aber ist es nicht. Sollten Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist in diesem Roman Dinge sagen und tun, die ihrem Charakter nicht entsprechen, wie er in der Schrift offenbart wird, dann ist das offensichtlich eine falsche Darstellung. Verständnis und Erklärungen über Gott machen Lehre aus. Entweder entsprechen sie Gottes Wort, spiegeln gesunde Lehre wieder, oder sie sind Lügen oder Legenden, welche Menschen sich ausdenken. Die prophetischen Worte der Warnung von Paulus in 2 Timotheus 4,3-4 bewahrheiten sich bei der Popularität von Die Hütte eindeutig: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden."

Die Jesusfigur ist ein kichernder „guter alter Junge", der von Seiner Schöpfung sehr angetan ist. Er ist ein wenig trottelig und lässt eine Schale mit Soße fallen, die über Papas ganzen Rock spritzt, was die drei Personen der „Dreieinigkeit" sehr zum Lachen bringt. Als Mack ihn über sein unterdurchschnittlich gutes Aussehen befragt, schreibt Jesus das seiner „großen jüdischen Nase" zu, welche er, so sagt er, von Marias Seite der Familie hat, genau gesagt von seinem Großvater. Wir lernen, dass Jesus gerne Forellen fängt, indem er versucht, sie zu erhaschen, wenn er auf dem Wasser läuft. Am Erfolg mangelt es ihm noch, aber er mag den Sport außerordentlich. Angesprochen auf Papas unerwartete Rohheit, sagt er, „sie ist ein Brüller". In der ganzen Erzählung ist es Jesus nicht möglich, nicht zu kichern und zu glucksen. Er und die anderen Personen der Dreieinigkeit sind uns so ähnlich, dass viele Leser behaupten, sie „fühlten sich jetzt mit Gott wohler". Es ist erstaunlich, dass sich ein Namenschrist mit dem, was auf Verleumdung des Charakters unseres heiligen Gottes hinausläuft, wohler fühlt.

Beinahe alle literarischen Erfindungen in dem Buch sind entweder emotionale oder psychologische Haken. Der Köder besteht darin, „gefühlte Bedürfnisse zu erfüllen". Jesus, der Zimmermann, konstruiert zum Beispiel einen Sarg für den nun gefundenen Leichnam von Macks Tochter, obgleich sie ihrem Daddy ein besseres Gefühl verschafft, indem sie ihm vom Himmel mitteilt (Totenbeschwörung?), dass sie ziemlich glücklich ist. Ein weiteres Beispiel: der Grund, warum Gott der Vater Mack als Frau erscheint, liegt an Macks schlechter Beziehung zu seinem eigenen düsfunktionellen Vater (der nach der Allversöhnungslehre [jeder wird schließlich mit Gott versöhnt] dennoch in den Himmel kam, was in diesem Roman angedeutet wird). Häresien und Verdrehungen biblischer Wahrheit werden Seite auf Seite im Buch Die Hütte gefunden. (Siehe Extra Sektion).

Wenn man an Jesu Worte in Matthäus 24 denkt, dass falsche Christusse auftreten und viele in die Irre führen würden, dann qualifiziert sich der Jesus von Die Hütte ohne weiteres als Erfüllung dieser Prophezeiung. Noch mal, mehr als sieben Millionen Leuten wurde bis heute ein falscher Jesus vorgestellt, und für manche mag das die einzige Einführung zu ihm sein. Das betrübt mich zutiefst. Ein falscher Jesus kann niemanden retten. Falsche Vorstellungen über Jesus zerstören jede Hoffnung auf eine wirklich fruchtbare Beziehung zu Ihm. Jesus war und ist gewiss menschlich. Aber Er ist auch Gott, und Sein Menschsein war und ist in jeder Hinsicht vollkommen. In diesem Licht ist jeder Versuch, Ihn uns - der sündigen Menschheit - ähnlicher erscheinen zu lassen, entweder in einem Buch oder in unsrem Denken, eine blasphemische Handlung. Blasphemie bedeutet nicht nur, Gott oder Jesus einfach übel zu beschimpfen, sondern auch Ihm Eigenschaften zu unterstellen, die nicht wahr sind - jede falsche Eigenschaft. Man zaubert einen „anderen Jesus" hervor, was die Schrift verdammt.

„Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln sollt, wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens" (Epheser 4,17-18). Der Erfolg von Die Hütte bei denen, die sich als Evangelikale bekunden, ist so anstößig wie zerstörerisch, doch es zeigt auch, dass „Nichtigkeit" ihres Sinnes und „Unwissenheit" nicht ausschließlich auf Ungläubige beschränkt sind. Nur eine Liebe für die Wahrheit und Bereitschaft, zu tun, was das Wort Gottes sagt, wird uns vor dem Abfall bewahren, der nach der Schrift die Welt überfallen wird.

Herr hilf uns standhaft im Glauben zu bleiben, uns Dir in allen Dingen zu unterwerfen und Dich in Geist und in Wahrheit zu verehren. Maranatha! TBC

Originalartikel nachzulesen unter : www.thebereancall.org

 

"So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der HERR aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgendeines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgendeines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgendeines Vogels, der am Himmel fliegt, das Abbild irgendeines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgendeines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die Erdoberfläche; dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen lässt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der HERR, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat."  (5. Mose 4, 15-19)
 
"So hütet euch nun, dass ihr den Bund des HERRN, eures Gottes, nicht vergeßt, den er mit euch gemacht hat, und euch nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, was der HERR, dein Gott, dir verboten hat! Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott. Wenn du nun Kinder und Kindeskinder zeugst und ihr euch in dem Land eingelebt habt und verderblich handelt und euch ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt und das tut, was böse ist in den Augen des HERRN, eures Gottes, dass ihr ihn erzürnt, so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen gegen euch an, dass ihr gewiss bald ausgerottet werden sollt aus dem Land, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet nicht lange darin wohnen, sondern gewiss [daraus] vertilgt werden!"   (5. Mose 4, 23-26)
 
"Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht."  (5. Mose 5, 8-11)
 
"Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? Das Götzenbild? Das hat der Künstler gegossen, und der Goldschmied überzieht es mit Gold und lötet silberne Kettchen daran. Wer aber zu arm ist, wählt als Weihegeschenk ein Holz, das nicht fault, und sucht sich einen Schnitzer, der ein Götzenbild herstellen kann, das nicht wackelt. — Wisst ihr es nicht? Hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang an verkündigt worden? Habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde? Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind; der den Himmel ausbreitet wie einen Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen; der die Fürsten zunichte macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt — kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm in der Erde Wurzeln getrieben, da haucht er sie an, und sie verdorren, und ein Sturm-wind trägt sie wie Stoppeln hinweg. Mit wem wollt ihr mich denn vergleichen, dem ich gleich sein soll? spricht der Heilige. Hebt eure Augen auf zur Höhe und seht: Wer hat diese erschaffen? Er, der ihr Heer abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird."  (Jesaja 40, 18-26)
 
"So sollst du zu ihnen sagen: So spricht der HERR: Wer fällt und steht nicht wieder auf? Wer weicht [vom rechten Weg] ab und kehrt nicht wieder um? Warum ist denn dieses Volk [vom rechten Weg] abgewichen, verharrt Jerusalem in fortwährender Abkehr? Sie halten fest am Betrug; sie weigern sich, umzukehren! Denn ich gab Acht und horchte: Sie reden nicht, was recht ist; da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: »Was habe ich getan!« Sondern sie alle wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in den Kampf stürzt. Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des HERRN nicht! Wie könnt ihr da sagen: »Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns«? Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten! Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen — was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?"  (Jeremia 8, 4-9)
 

"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!"

"Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, so dass du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest; wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen. Denn der HERR gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. Er hält für die Aufrichtigen Gelingen bereit und beschirmt, die in Lauterkeit wandeln; er bewahrt die Pfade des Rechts, und er behütet den Weg seiner Getreuen. Dann wirst du Gerechtigkeit und Recht verstehen, Aufrichtigkeit und jeden guten Weg. Wenn die Weisheit in dein Herz kommen wird und die Erkenntnis deiner Seele gefällt, dann wird Besonnenheit dich beschirmen, Einsicht wird dich behüten, um dich zu erretten von dem Weg des Bösen, von dem Menschen, der Verkehrtes spricht; von denen, welche die geraden Pfade verlassen, um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln; die sich freuen, Böses zu tun, und frohlocken über boshafte Verkehrtheit; deren Pfade krumm sind, und die auf Abwege geraten;"

"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht."    (Buch der Sprüche)